RAlpin Pressetexte
24. Juni 2011RAlpin feiert das 10-jährige Bestehen
Am 11. Juni 2001 rollte der erste RAlpin-Zug auf der Rollenden Autobahn (Rola) durch die Schweiz. Seither haben über 700‘000 Lastwagen die Strecke zwischen Freiburg i.Br. (D) und Novara (I) auf der Rola zurückgelegt. Aneinandergereiht würde dies einen Stau von rund 14‘000 km Länge ergeben, was wiederum einem 50-spurigen Stau quer durch die Schweiz von Basel nach Chiasso entspricht.
29. April 2011Rechtzeitig am richtigen Ort
6 420 580 Prospekte druckt die Roto Alba Spa innerhalb von fünf Tagen für den französischen Sportartikelhändler GO Sport. Die Druckerei Mitten in der Altstadt von Alba im Piemont besitzt keine Lagermöglichkeiten. Die gewünschte Papierqualität wird in Italien nicht hergestellt – sie wird daher von Duisburg auf der Strasse und mit der Rollenden Autobahn (Rola) der RAlpin just-in-time angeliefert.
03. März 2011Der 100 000ste Zug durch den Lötschberg-Basistunnel ist eine Rola
Nach gut drei Betriebsjahren konnte die BLS AG heute bereits den 100'000. Zug begrüssen, der den Lötschberg-Basistunnel durchfahren hat. Kurz nach 8 Uhr erreichte der mit Lastwagen beladene Zug 43612 der «Rollenden Autobahn» (Rola) auf dem Weg von Novara in Italien nach Freiburg im Breisgau das Nordportal bei Frutigen. Die BLS würdigte den Meilenstein mit einer kleinen Feier im Bahnhof Frutigen.
17. Dezember 2010SBB verkauft ihre 20 Liegewagen an RAlpin
Die SBB verkauft ihre Liegewagen des Typs Bcm61 an RAlpin. Die 20 Wagen werden ab Fahrplanwechsel Ende 2011 auf der Rollenden Autobahn als Begleitwagen eingesetzt. Damit erhöht sich der Komfort für Lastwagenchauffeure auf der Reise zwischen Deutschland und Italien.
12. November 2010RAlpin betreibt Rola weiter
RAlpin und das Bundesamt für Verkehr schlossen die Verhandlungen für den Betrieb der Rollenden Autobahn (Rola) erfolgreich ab und besiegeln die Zusammenarbeit für die nächsten sieben Jahre. Somit wird die Rollende Autobahn durch die Schweizer Alpen mindestens bis 2018 einen Teil des alpenquerenden Lastwagenverkehrs auf der Schiene durch die Schweiz transportieren.
Medienmitteilung BAV vom 12.11.2010
20Minuten online vom 12.11.2010
08. NEAT 2017 - Wie kommen noch mehr Güter auf die Schiene?
Unternehmen und Verbände der Güterverkehrsbranche fordern sofortige Massnahmen, damit der Gotthard-Basistunnel bei seiner Eröffnung im 2017 die erhoffte Wirkung für die Verlagerung des Güterverkehrs erzielen. Unhaltbar sei auch die Benachteiligung des Güterverkehrs gegenüber dem Personenverkehr, welche die Wettbewerbsfähigkeit des Bahngüterverkehrs gegenüber dem Strassentransport deutlich schmälere. mehr
Positionspapier NEAT 2017 Infrastrukturen für die Verkehrsverlagerung
Tagesschau vom 08.11.2010, Infrastruktur soll für neuen Gotthardtunnel ausgebaut werden
Tagesschau vom 08.11.2010, Stellungnahme BAV
22. Januar 2010Rola erzielt neuen Rekord im 2009
Die alpenquerende "Rollende Autobahn" (Rola) von Freiburg im Breisgau nach Novara über die Lötschberg-Simplon-Achse erreichte 2009 mit 92’400 Strassensendungen (Sattelauflieger, Lastenzüge mit Anhänger und Lastwagen) eine neue Rekordmarke. Das beste Ergebnis seit Gründung der Rola-Betreiberin RAlpin AG im Jahr 2001 entspricht einer Steigerung von 8,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Es verkehrten 5'416 Züge von denen jeder durchschnittlich über 17 Strassenfahrzeuge auf die Schiene verlagerte. Das Resultat ist umso höher einzustufen, als dass der alpenquerende Bahngüterverkehr sowohl bei den Wagenladungen wie beim unbegleiteten Transport von Containern und Wechselbehältern einen zweistelligen Rückgang verzeichnet und auch die Strasse eine Abschwächung meldet.
War der positive Trend im ersten Halbjahr 2009 im Vergleich wegen eines Streiks und Radschäden kaum aussagekräftig, so sorgte ab Juli der Markt für die markante Steigerung. Zu den Gründen für die gegenläufige Entwicklung gehört das ausgebaute Angebot mit mehr und längeren Zügen: „Die verladende Wirtschaft hat die zusätzlichen Stellplätze abgenommen“, freut sich Geschäftsführer René Dancet, „und das durch die Krise geforderte Kostenbewusstsein führte zum vermehrten Einbezug der Rola in die Transportkette. Beim Rola-Verlad lassen sich Personal-, Betriebs- und Unterhaltskosten sparen sowie die Lebensdauer der Lastwagen verlängern.“
Olten, 22. Januar 2010
07. Oktober 2009RAlpin trotzt der Krise - Die Rollende Autobahn (Rola) wächst kräftig weiter
Entgegen der allgemeinen Entwicklung im alpenquerenden Transitverkehr legt die "Rollende Autobahn" (Rola) von Freiburg im Breisgau nach Novara über die Lötschberg-Simplon-Achse im 2009 weiter zu: „Für die neun Monate bis Ende September ergibt sich im Vorjahresvergleich ein Plus von 8 Prozent oder 5000 zusätzlich von der Strasse auf die Schiene verlagerten Lastwagen“, freut sich RAlpin Geschäftsführer René Dancet. War der positive Trend im ersten Halbjahr 2009 im Vergleich zur Vorjahresperiode wegen Streikausfall und Radschäden noch kaum aussagekräftig, so ist die Steigerung von Juli bis September nun hausgemacht. Sie gewinnt noch an Bedeutung, weil die Rola während einer Woche im August wegen Arbeiten an der Schieneninfrastruktur zwischen Domodossola und Novara den Betrieb einstellen musste. Im Juli 2009 wurde zudem die Rekordmarke von 9 265 in einem Monat beförderten Lastwagen seit Bestehen der Rola im 2001 erreicht.
Zu den Gründen für die antizyklische Entwicklung gehören das ab Frühjahr ausgeweitete Angebot mit über 20 Lastwagen-Stellplätzen pro Zugsabfahrt und ein durch die Krise gesteigertes Kostenbewusstsein seitens der verladenden Wirtschaft: „Mit dem Einbezug der Rola in die Transportkette lassen sich Personal-, Betriebs- und Unterhaltskosten sparen sowie die Lebensdauer der Lastwagen verlängern“, analysiert Dancet die positive Situation.
Als Folge der starken Nachfrage und einer mittleren Zugsauslastung von 84 Prozent werden ab sofort sechs zusätzliche Abfahrten pro Woche und Richtung angeboten.
Die RAlpin AG als Betreiberin der Rola von Freiburg im Breisgau nach Novara gab Ende September ihre Offerte ab auf die Ausschreibung des Bundesamts für Verkehr (BAV) für „eine Rollende Autobahn auf den schweizerischen alpenquerenden Nord-Süd-Achsen“ für die Jahre 2012 bis 2018. „Wir sind zuversichtlich, als verlässliches und erfolgreiches Unternehmen den Zuschlag für die Fortsetzung und Ausweitung unserer Aktivitäten zu erhalten“, bekräftigt Geschäftsführer Dancet.
Olten, 7. Oktober 2009
31. März 2009RAlpin nimmt an Rola-Ausschreibung teil
Die RAlpin AG mit Sitz in Olten betreibt im Auftrag des Bundes seit 2001 die Rollende Autobahn (Rola) zwischen Freiburg und Novara.Bis heute beförderte sie über 500.000 Lastwagen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Verkehrsverlagerung von der Strasse auf die Schiene.
RAlpin hat die internationale Ausschreibung des Bundesamtes für Verkehr (BAV) für den Betrieb der Rola durch die Schweizer Alpen ab 2012. Als erfolgreiche Rola-Betreiberin will RAlpin das Geschäft weiterführen und wird an der Ausschreibung teilnehmen.
Aktionäre der RAlpin sind BLS AG, Hupac SA, SBB Cargo AG mit je 30 Prozent und Trenitalia SpA mit zehn Prozent Anteil am Kapital.
Die Kennzahlen für 2008 lauten:
- 85.106 beförderte Sendungen (entspricht rund 160‘000 TEU oder zwanzig Fuss Container und 10 Prozent des gesamten Aufkommens im alpenquerenden kombinierten Verkehr durch die Schweiz)
- 86.4 Prozent Auslastung der angebotenen Stellplätze
- 5.375 Züge
Olten, 31. März 2009
23. Februar 2009Rola verlagert mehr
Die "Rollende Autobahn" (Rola) von Freiburg im Breisgau nach Novara erreichte im letzten Jahr mit 85‘106 Strassensendungen (Sattelauflieger, Lastenzüge mit Anhänger und Lastwagen) eine neue Rekordmarke. Das entspricht einer Steigerung von 6 Prozent gegenüber 2007. Damit hat der Verlagerungseffekt auf die Schiene beim begleiteten kombinierten Verkehr deutlich gegriffen, denn die Zahl der alpenquerenden Lastwagen auf der Strasse nahm in der Vergleichsperiode nur um ein Prozent zu.
Das Verkehrsergebnis fällt besonders erfreulich aus vor dem Hintergrund von zwei grösseren Ereignissen, die den kontinuierlichen Betrieb verhinderten. Der Streik im SBB Industriewerk Bellinzona im Frühjahr beeinträchtigte das Angebot der RAlpin AG massiv. Während Wochen fehlten die speziell kleinen Radsätze für die Niederflur-Tragwagen. Ende April traten zudem völlig überraschend Schäden an den Rädern auf, die zu einem mehrtägigen Unterbruch der Rola führte. Dennoch verkehrten 5‘375 Zügen - 283 mehr als im Vorjahr -, von denen jeder durchschnittlich 16 Strassenfahrzeuge verlagerte.
„Die Nachfrage im Dezember 2008 blieb trotz Wirtschaftskrise weiterhin gut“, stellt RAlpin Geschäftsführer René Dancet fest, „wobei die starken Schneefälle den erwarteten Rückgang mehr als aufwogen“. Für 2009 ist er vorsichtig optimistisch: „Im Moment fehlen vor allem die Sendungen der Zulieferer der Autoindustrie. Wir planen daher unser Angebot im Umfang des letzten Jahres.“
Die RAlpin AG ist ein Unternehmen der BLS AG, Hupac SA, SBB Cargo AG und Trenitalia SpA und betreibt seit 2001 die Rollende Autobahn (Rola) zwischen Freiburg i.Br. und Novara.
Olten, 23. Februar 2009
26. November 2008500‘000 Lastwagen verlagert
Die Rollende Autobahn der RAlpin zwischen Freiburg im Breisgau und Novara beförderte am Dienstag Nachmittag die 500‘000ste Sendung: Geschäftsführer René Dancet begrüsste kurz nach 14 Uhr bei der Einfahrt ins Terminal den überraschten Fahrer Isufaj Besnik, der Firma Pigliacelli mit einer Riesen-Toblerone (siehe Foto). Er und seine Kollegen kamen in den Genuss eines ausgiebigen Nachmittagsschmauses an Bord des Begleitwagens auf der stressfreien Fahrt durch die Schweiz nach Norditalien.
Um eine halbe Million Sattelauflieger, Lastenzüge und Lastwagen von der Strasse auf die Schiene zu verlagern, benötigte RAlpin gut sieben Jahre. Der erste Zug der Rollenden Autobahn über die Lötschberg-Simplon-Achse fuhr am 11. Juni 2001. Bis zum Erreichen der ersten Million rechnet Geschäftsführer Dancet mit einer kürzeren Zeitspanne: „Wir fahren heute öfter, mit längeren Zügen und einer Auslastung von rund 90 Prozent“.
Im ersten Halbjahr 2008 beförderte RAlpin 42.200 Sendungen. Das sind knapp 5% mehr Lastwagen als in der gleichen Periode im Vorjahr. Das Resultat ist umso erfreulicher als über 400 Züge wegen Beeinträchtigungen im Wagenunterhalt durch den Streik des Personals im Industriewerk SBB Cargo Bellinzona und durch ausserordentliche Schäden an Radscheiben ausfielen.
20. September 2008Die Rollende Autobahn rollt wieder
Die umfassenden Kontrollen aller Rola-Kompositionen wurden Ende letzter Woche abgeschlossen. Die Ursache für die sogenannten Unregelmässigkeiten auf den Radoberflächen konnte nicht abschliessend eruiert werden. Die Ergebnisse der Ultraschallprüfungen schliessen jedoch Risse an den Rädern eindeutig aus. Damit ist sichergestellt, dass die Schäden keinen Einfluss auf den sicheren Betrieb der Rola haben.
Am Montagabend nahm die Rola den reduzierten Betrieb zwischen Freiburg i. Br. und Novara wieder auf. Präventive Kontrollen der Wagen nach jeder Fahrt lassen allfällige Veränderungen am Rollmaterial frühzeitig entdecken. Zudem wurde eine systematische Kontrolle der Räder im Rahmen der Radsatzaufarbeitung angeordnet. Diese Vorkehrungen gewährleisten den sicheren Betrieb der Rollenden Autobahn der RAlpin.
Aufgrund der zusätzlichen Kontrollen verkehren zurzeit maximal 18 Züge pro Tag mit einer Transportkapazität von rund 340 Lastwagen (gegenüber 22 Zügen / 420 Lastwagen im Regelbetrieb). Dank der hohen Auslastung soll das Jahresziel von gegen 100.000 Lastwagen trotzdem erreicht werden können.
Die RAlpin AG ist ein Unternehmen der BLS AG, Hupac SA, SBB Cargo und Trenitalia SpA und betreibt seit 2001 die Rollende Autobahn (Rola) zwischen Freiburg i. Br. und Novara über die Lötschberg-Simplon-Achse.
04. Juli 2008Hohe Auslastung der Rola hält an
Die Rollende Autobahn der RAlpin zwischen Freiburg im Breisgau und Novara verzeichnet auch im ersten Halbjahr 2008 steigende Zahlen. In den ersten sechs Monaten wurden 42.200 Sendungen oder knapp 5% mehr Lastwagen als in der Vergleichsperiode im Vorjahr transportiert. Dieses Resultat ist umso erfreulicher als über 400 Züge wegen Beeinträchtigungen im Wagenunterhalt durch den Streik des Personals im Industriewerk SBB Cargo Bellinzona und durch ausserordentliche Schäden an Radscheiben ausgefallen sind.
Für das zweite Halbjahr gibt sich Geschäftsführer René Dancet optimistisch: „Wir werden ab Mitte Juli die geplanten 22 Züge pro Tag fahren. Die Auslastung bleibt mit rund 91 Prozent belegter Stellplätze unvermindert hoch. Durch die Verlängerung der Kompositionen auf zwanzig Wagen schaffen wir zudem zusätzliche Kapazität“.
An der kürzliche Generalversammlung der Aktionäre BLS AG, Hupac SA, SBB Cargo AG und Trenitalia SpA wurde als Vertreter der BLS Herr Bernard Guillelmon (CEO BLS AG seit 1. Juli 2008) gewählt. Verwaltungsratspräsident Mathias Tromp wurde in seinem Amt bestätigt, jedoch nicht mehr als Vertreter der BLS AG, sondern als neutrale, sachkompetente Persönlichkeit.
Die Schweizer Aktionäre bekräftigen die Absicht der RAlpin im Rahmen des neuen Güterverkehrsgesetzes an der auf Anfangs 2009 erwarteten Ausschreibung der Rollenden Autobahn von Süddeutschland nach Norditalien für die Jahre 2011 – 2018 teilzunehmen. RAlpin erachtet einen massvollen Ausbau der Rola auf maximal 250’000 Stellplätze im Jahr 2015 (wovon rund 200.000 über die Lötschberg-Simplon-Achse) als zweckmässig. Damit ist die Rollende Autobahn die ideale Ergänzung zum unbegleiteten kombinierten Verkehr (UKV) und somit ein unverzichtbares Element der Schweizerischen Verkehrspolitik.
RAlpin auf einen Blick
Die RAlpin AG mit Sitz in Olten betreibt seit 2001 die Rollende Autobahn (Rola) über die Lötschberg-Simplon-Achse von Novara nach Freiburg im Breisgau. Sie setzt dazu 300 Niederflur- und 20 Begleitwagen für die mitreisenden Lastwagenfahrer ein. Aktionäre der RAlpin AG sind BLS AG, Hupac SA, SBB Cargo AG mit je 30 Prozent und Trenitalia SpA mit zehn Prozent Anteil am Kapital.
Den Verwaltungsrat präsidiert Dr. Mathias Tromp (Bern), Vizepräsident ist Nicolas Perrin (CEO SBB Cargo). Die weiteren Mitglieder sind: Bernard Guillelmon (CEO BLS AG), Dr. Dirk Stahl (CEO BLS Cargo AG), Dr. Dirk Pfister (Leiter Planung, Steuerung und Controlling Geschäftsbereich International, SBB Cargo AG), Dr. Hans-Jörg Bertschi (Präsident des Verwaltungsrats der Hupac SA), Bernhard Kunz (Direktor Hupac SA) und Roberto Macagno (Responsabile Aera Torino, Div. Cargo Trenitalia SpA). Geschäftsführer ist René Dancet.


