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20. September 2008

Die Rollende Autobahn rollt wieder

Die umfassenden Kontrollen aller Rola-Kompositionen wurden Ende letzter Woche abgeschlossen. Die Ursache für die sogenannten Unregelmässigkeiten auf den Radoberflächen konnte nicht abschliessend eruiert werden. Die Ergebnisse der Ultraschallprüfungen schliessen jedoch Risse an den Rädern eindeutig aus. Damit ist sichergestellt, dass die Schäden keinen Einfluss auf den sicheren Betrieb der Rola haben.

Am Montagabend nahm die Rola den reduzierten Betrieb zwischen Freiburg i. Br. und Novara wieder auf. Präventive Kontrollen der Wagen nach jeder Fahrt lassen allfällige Veränderungen am Rollmaterial frühzeitig entdecken. Zudem wurde eine systematische Kontrolle der Räder im Rahmen der Radsatzaufarbeitung angeordnet. Diese Vorkehrungen gewährleisten den sicheren Betrieb der Rollenden Autobahn der RAlpin.

Aufgrund der zusätzlichen Kontrollen verkehren zurzeit maximal 18 Züge pro Tag mit einer Transportkapazität von rund 340 Lastwagen (gegenüber 22 Zügen / 420 Lastwagen im Regelbetrieb). Dank der hohen Auslastung soll das Jahresziel von gegen 100.000 Lastwagen trotzdem erreicht werden können.

Die RAlpin AG ist ein Unternehmen der BLS AG, Hupac SA, SBB Cargo und Trenitalia SpA und betreibt seit 2001 die Rollende Autobahn (Rola) zwischen Freiburg i. Br. und Novara über die Lötschberg-Simplon-Achse.